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Massivholzdielen Kosten erfolgreich senken

Massivholzdielen Kosten erfolgreich senken

Es fühlt sich einfach gut an und schaut auch noch gut aus! Die Frage, warum die Menschen seit jeher so fasziniert von Holz als Bodenbelag sind, ist auf rein pragmatische Weise nicht restlos zu beantworten. Da sind einerseits die „harten Fakten”. Also, dass Holz ein natürlicher, nachhaltiger und widerstandsfähiger Werkstoff ist, der mit Erscheinungsbild und Oberflächenstruktur gleichermaßen beeindruckt. Dazu kommen die von Holz ausgelösten Gefühle und Emotionen. Die angenehme und freundliche Atmosphäre, welche durch Massivholzdielen in jeden Raum gezaubert wird. Das bodenständige Ambiente, die Verbindung zur Natur. Massivholzdielen treffen mit dieser Kombination einen Nerv. Allerdings: Sie sind nicht für jedes Budget geeignet. Am Ende des Tages summieren sich Posten wie der Anschaffungspreis, die Bezahlung der Handwerker sowie die benötigten Reinigungs- und Pflegemittel. Außerdem ist zu bedenken: Wer heute an der Holzqualität spart, zahlt morgen mehr für die Instandhaltung des Belages. Was gut für potenzielle Käufer ist: Auf dem Massivholzdielen-Markt herrscht eine große Konkurrenz, und die drückt wiederum die Preise. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, sich den einen oder anderen Euro zu sparen, ohne Abstriche hinsichtlich der Qualität hinnehmen zu müssen. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt, mit welchen Kosten Sie beim Kauf und der Verlegung von Massivholzdielen rechnen müssen, und welche Sonderangebote und Tricks Ihnen dabei helfen, Ihr Budget nicht über die Maße zu strapazieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Mit welchen Kosten ist beim Kauf von Massivholzdielen zu rechnen?
    1.1 Materialkosten
    1.2 Arbeitskosten
    1.3 Zusätzliche Leistungen
  2. Arbeitskosten
  3. Massivholzdielen oder Parkett – Was ist günstiger?
  4. Welche Verlegetechnik verursacht weniger Kosten?
  5. Das kosten Reinigung und Pflege Ihrer Massivholzdielen
  6. So viel kostet Ihr neuer Dielenboden – Ein konkretes Preisbeispiel
  7. Fazit: So senken Sie die Kosten Ihrer Massivholzdielen

1.  Mit welchen Kosten ist beim Kauf von Massivholzdielen zu rechnen?

Die Anschaffungskosten von Massivholzdielen sind von mehreren Faktoren abhängig. Das Material macht den größten Teil der schlussendlichen Gesamtsumme aus. Dazu gesellen sich die Bezahlung der Handwerker sowie weitere Zusatzleistungen. Wir haben für Sie alles einmal kalkuliert.

1.1 Materialkosten

Der größte Teil der Kosten wird vom Material, also den Massivholzdielen selbst, verursacht. Die durchschnittlichen 40% sind allerdings nur ein grober Richtwert. In der Praxis kann der Anteil darüber oder darunter liegen. Abhängig sind die tatsächlichen Materialkosten von Faktoren Holzart, Oberflächenbehandlung und Dimensionen der Dielen. Während heimische Hölzer durchaus günstig zu haben sind, sind die Preise für Import-Hölzer weitaus höher. Oder ein anderes Beispiel: Weichholz ist in der Regel billiger als Hartholz.

Unser Tipp:

Beginnen Sie früh mit der Planung Ihres neuen Bodenbelags. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie in Ruhe Sonderangebote finden und vergleichen können und sich nicht aufgrund von Zeitdruck für eine Notlösung entscheiden müssen. Schenken Sie Ihr Vertrauen außerdem nur dem Fachhandel.

1.2 Arbeitskosten

Massivholzdielen können entweder verschraubt oder vollflächig verklebt werden. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile, beide Methoden sind geschickten Heimwerkern durchaus zuzutrauen. Aber: All jene, die über zwei linke Hände verfügen, sind auf die Hilfe vom Fachmann angewiesen. Und die kostet eben eine gewisse Summe. Dauert die Verlegung länger, weil der Raum beispielsweise sehr verwinkelt ist oder über schiefe Wände verfügt, steigt auch der Preis. Ist ein bestimmtes Verlegemuster gewünscht, treibt das die Kosten ebenfalls nach oben. Die Stundensätze von Handwerkern können regional stark variieren, die in Rechnung gestellten Anfahrtswege ebenfalls. Holen Sie im Vorfeld mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese genau. Im Zweifel gilt: Kompetenz ist immer wichtiger als der Preis. Entscheiden Sie sich dafür, die Massivholzdielen von einem Profi verlegen zu lassen, machen die Arbeitskosten weitere 40% des Gesamtpreises aus.

1.3 Zusätzliche Leistungen

Sind die perfekten Massivholzdielen gefunden, warten noch einige Arbeiten darauf, erledigt zu werden, ehe es mit der eigentlichen Verlegung losgehen kann. Der Untergrund muss vorbereitet, Sockelleisten und Türschienen müssen gekauft werden. Dazu kommt eventuell die Ausbringung einer Trittschalldämmung. Außerdem wartet noch die Ersteinpflege der Massivholzdielen. Materialkosten, die in Summe die fehlenden 20% der Gesamtkosten ausmachen können. Um die notwendigen Investitionen niedrig zu halten, ist es natürlich hilfreich, so viele Arbeiten wie möglich selbst zu erledigen. Halten Sie auch in diesem Segment Ausschau nach Sonderangeboten, um den Preis so niedrig wie möglich zu halten. Führen Sie außerdem Buch über die zu erwartenden Extra-Kosten. Damit strapazieren Sie Ihr Budget nicht über.

2. Massivholzdielen oder Parkett – Was ist günstiger?

Legen Sie bei der Berechnung der Bodenkosten Ihren Fokus lediglich auf den Anschaffungspreis, werden Sie sich wohl für ein Mehrschicht-Parkett entscheiden. Das ist nämlich billiger als die Variante mit Massivholzdielen. Allerdings wären Sie schlecht beraten, in Ihrer Analyse nur einen einzigen Faktor zu beachten. Massivholzdielen überzeugen nämlich in anderen Bereichen.

Wir haben Massivholzdielen und Mehrschicht-Parkett verglichen und die Ergebnisse für Sie in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst…

 

Vorteile

Nachteile

Mehrschicht-Parkett
    • formstabil
    • niedriger Anschaffungspreis
    • schwimmende Verlegung und vollflächige Verklebung möglich
    • nicht ganz so langlebig
    • kein so uriger und ursprünglicher Dielencharakter
Massivholzdielen
    • ausgesprochen langlebig und somit eine Investition, die Sie nur einmal tätigen müssen
    • mehrfache Abschleifung möglich
    • hoher Gehkomfort
    • verhältnismäßig teuer
    • zeitintensive Verlegung
    • in bestimmten Fällen nicht kompatibel mit einer Fußbodenheizung

3. Welche Verlegetechnik verursacht weniger Kosten?

Was die Verlegung von Massivholzdielen betrifft, können Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

      1. Vollflächige Verklebung
      2. Verschraubung

Beide Verlegearten sind mit einem gewissen Aufwand verbunden. Und in beiden Fällen empfiehlt es sich, fachmännische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Um die Massivholzdielen überhaupt verschrauben zu können, müssen Sie außerdem zuerst eine Unterkonstruktion montieren, auf der die Dielen dann fixiert werden. Verschraubt wird schlussendlich durch die Federn der einzelnen Dielen. Je breiter die Elemente, desto eher empfiehlt es sich, zusätzlich zur im 45 Grad Winkel eingesetzten Schraube, noch von oben zu verschrauben.

Keine Wahl bei Fußbodenheizung

Bestimmte Umstände nehmen Ihnen die Entscheidung zwischen der Verklebung der Verschraubung übrigens ab. Zum Beispiel, wenn Sie die Massivholzdielen über einer Fußbodenheizung verlegen wollen. Dann kommt nämlich ausnahmslos nur die vollflächige Verklebung in Frage.

 

Das Verschrauben ist die einfachere Verlegetechnik und damit eher für den Heimwerker praktikabel. Das vollflächige Verkleben benötigt neben handwerklichem Geschick auch einige Erfahrung und eignet sich daher eher für den Profi. Im Vergleich zum Verschrauben benötigen Sie zum Verkleben eine Grundierung und speziellen Massivholzdielen-Kleber. Dies treibt die Kosten weiter in die Höhe.

4. Das kosten Reinigung und Pflege Ihrer Massivholzdielen

Möchten Sie sich so lange wie möglich am Erscheinungsbild Ihrer Massivholzdielen erfreuen, müssen Sie sich auch entsprechend behandeln. Die Grundreinigung stellt dabei kein großes Problem dar. Besen oder Staubsauger genügen. Möchten Sie feucht wischen, tun Sie das immer nur mit einem nebelfeuchten und niemals zu nassem Tuch! Von Zeit zu Zeit ist es durchaus ratsam, Neutralreiniger ins Putzwasser zu geben oder dem Dielenboden eine Behandlung mit einer speziellen Holzbodenseife zu gönnen. Geht es um die richtige Pflege, wird es ein wenig kostenintensiver. Um das Holz zu schützen, muss die Oberfläche der Massivholzdielen mit Öl oder Lack behandelt werden. Die Ersteinpflege mit Öl geschieht direkt nach der Verlegung vor Ort, während die Lackschicht noch im Fertigungsbetrieb aufgetragen wird. Abhängig vom Beanspruchungsgrad ist bei geölten Massivholzdielen alle 1 bis 3 Jahren eine Auffrischung notwendig. Kommt es im Alltag zu kleineren Beschädigungen, können Sie diese lokal ausbessern und nachölen. Das ist bei einer Lackschicht nicht möglich, allerdings entfällt hier auch die Notwendigkeit einer Auffrischung.

Ganz egal, wie gut Sie auf Ihre Massivholzdielen aufpassen, irgendwann gibt auch die beste Oberflächenbehandlung nach. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, führt kein Weg an einer kompletten Neubehandlung vorbei. Vorhergehendes Abschleifen inklusive. Ein zeitaufwendiger und kostenintensiver Vorgang. Die benötigten Bodenschleifmaschinen können Sie im Baumarkt Ihres Vertrauens mieten. Zu diesen Kosten kommen noch Ausgaben für Schleifmittel, Werkzeug, Zubehör und natürlich Öl oder Lack dazu. Auch für diesen Arbeitsschritt gilt: Wer es selber machen kann, spart Geld. Allerdings ist der Vorgang, wie erwähnt, aufwendig. Einen Handwerker zu bezahlen, der die Arbeit routiniert und fachmännisch durchführt, mag zwar etwas kosten, ist aber dennoch meist die bessere Entscheidung.

5. So viel kostet Ihr neuer Dielenboden – Ein konkretes Beispiel

Sich im Vorfeld über Einsparungspotenziale und Sonderangebote zu informieren, ist schön und gut. So wirklich vor Augen geführt bekommen Sie mögliche Ersparnisse aber erst anhand eines konkreten Beispiels. Wir haben für Sie die Verlegung von Massivholzdielen in beiden gängigen Varianten durchgerechnet. Die unterschiedlichen Verlegearten bedingen nämlich auch unterschiedliche Zusatzleistungen, die sich schlussendlich im Preis niederschlagen werden. Die Angaben entsprechen dabei stets dem Preis pro m².

PostenVollflächig verklebtVerschraubt
Material Massivholzdielen35,00 €35,00 €
Trittschalldämmung 
Grundierung1,84 € 
Kleber6,30 € 
Verlegearbeiten30,00 €25,00 €
Sockelleisten9,00 €9,00  €
Ersteinpflege8,00 €8,00 €
Gesamtkosten pro m²90,14 €77,00 €

Unsere Beispiel Berechnung zeigt, dass die vollflächige Verklebung der Massivholzdielen um rund 13,00 €/m² teurer ist, als die Verschraubung.

6. Fazit: So senken Sie die Kosten Ihrer Massivholzdielen

Sollten Sie bereits eine klare Vorstellung davon haben, wie Ihr Dielenboden aussehen muss, sind Ihnen hinsichtlich der Preisgestaltung bereits ein wenig die Hände gebunden. Haben Sie allerdings noch vergleichsweise wenig festgelegt und sind deshalb flexibel hinsichtlich Erscheinungsbild und Verlegeart, können Sie Ihre Kosten doch deutlich reduzieren. Wir vom Massivholzdielen Domizil haben nochmals die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst…

    • Die gewählte Holzart beeinflusst den Preis enorm. Am günstigsten sind Sie mit heimischem Weichholz unterwegs. Hartes Tropenholz ist hingegen die kostenintensivste Variante.
    • Auch die Oberflächenbehandlung wirkt sich auf die Kosten aus. Die billigste Version: Geschliffene Massivholzdielen.
    • Verglichen mit der vollflächigen Verklebung ist das Verschrauben preislich günstiger, da weniger Materialkosten verursacht werden.
    • Je mehr Arbeiten Sie selbst ausführen können, desto weniger müssen Sie für Profis ausgeben.
    • Unser Onlineshop verfügt über eine eigene Kategorie für Restposten. Wenn Sie auf der Suche nach Schnäppchen und Sonderangeboten sind, werden Sie hier fündig.

Entscheiden Sie sich erst für neue Massivholzdielen, wenn Sie ganz genau wissen, was Sie haben möchten, und was nicht. Sollten Sie unsicher sein, hoffen wir, Ihnen mit diesem Artikel einen kleinen Ratgeber an die Hand gegeben zu haben, der Ihnen einerseits dabei hilft, die für Sie richtige Wahl zu treffen und andererseits die Kosten zu minimieren.

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